Aktuelles

Johannes Michalski

In Memoriam

Liebe Schulgemeinde,

am 14. Juni verstarb unser langjähriger Kollege Johannes Michalski. Er hat an unserer Schule von 1976 bis 2011 die Fächer Mathematik und Sport unterrichtet. Als Mitglied der erweiterten Schulleitung gestaltete er u.a. zuverlässig den Stunden- sowie Vertretungsplan. Auch nach seinem Ausscheiden auf dem aktiven Dienst blieb er seiner Schule, dem Gymnasium St. Wolfhelm verbunden. So leitete er die Schulschach-AG und begleitete unserer Schülerinnen und Schüler auf der Schneesportfahrt. Für seinen vielfältigen, jahrzehntelangen Einsatz behalten wir ihn in dankbarer Erinnerung. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Für das Kollegium des Gymnasiums St. Wolfhelm
Dirk Bongartz und Dirk Göbels

Jazzimprovisationsworkshop mit der Band Knud – Wo die Sprache aufhört, da fängt die Musik an

Am Montag, dem 29. Juni fand erstmalig ein Improvisationsworkshop mit dem Jazztrio Knud aus Essen statt. Insgesamt 68 musikinteressierte Schüler*innen nahmen in drei Workshops teil und erhielten dabei spannende Einblicke in die Welt der musikalischen Improvisation. Gemeinsam mit den Profimusikern konnten sie erste Improvisationstechniken ausprobieren und die Grundlagen des freien Musizierens kennenlernen.

Ein besonderes Highlight bildete das abendliche Konzert: Drei mutige Schüler*innen aus dem Musikkurs der EF improvisierten spontan gemeinsam mit Knud auf der Bühne. Piet Schaub (Gitarre), Matthias Bongartz (Bass) und Lotta Heinrichs (E-Geige) begeisterten das Publikum mit ihrem musikalischen Einsatz.

Der Workshop ermöglichte den Schüler*innen, kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben, musikalische Kommunikation zu erleben und ihre improvisatorischen Kompetenzen praxisnah weiterzuentwickeln.

KNUD-2026 von Wolfhelm-Admin

5 Jahre Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Ein Jubiläum voller Engagement

Am vergangenen Montag gab es bei uns etwas zu feiern: 5 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“! 

Gemeinsam mit der Schülervertretung, unserem Bürgermeister, der Regionalkoordination und unserem Schulleiter blickten wir auf fünf Jahre zurück, in denen wir gezeigt haben, dass Schule weit mehr ist als Unterricht. In ihren Beiträgen wurde deutlich: Demokratie, Respekt und ein offenes Miteinander entstehen nicht von allein – sie leben von Menschen, die sich einbringen, mitdenken und Haltung zeigen. 

Für die passende Stimmung sorgte unsere Schulband „Reckless“, die das Jubiläum mit ihren musikalischen Beiträgen begleitete.

Anschließend konnten die Gäste bei einer Ausstellung entdecken, was in den vergangenen Jahren an unserer Schule alles auf die Beine gestellt wurde. Präsentiert wurden Projekte wie der „Engel der Kulturen“, das Internationale Frühstück, Arbeiten und eine Buchausstellung zum Thema Rassismus, die Facharbeiten der Q1 sowie verschiedenste Projekte über „Jüdisches Leben in Waldniel“. Die Vielfalt der Beiträge zeigte eindrucksvoll, wie engagiert sich unsere Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen.

Das Jubiläum war deshalb nicht nur ein Anlass, auf Erreichtes zurückzublicken, sondern auch, den Blick nach vorne zu richten. Denn „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist weit mehr als eine Auszeichnung: Es ist eine Haltung, die unseren Schulalltag prägt, und ein Auftrag, dem wir uns jeden Tag neu stellen. Mit Offenheit, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung wollen wir auch in Zukunft dazu beitragen, dass unsere Schule ein Ort bleibt, an dem Vielfalt gelebt und Courage sichtbar wird.

(Magdalene Kox)

Mein Traumhaus – Architektur im Kunstunterricht

In den vergangenen neun Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e des Gymnasiums St. Wolfhelm gemeinsam mit der Architektin Frau Steffes-Mies und ihrer Kunstlehrerin Annika Grell auf eine inspirierende Entdeckungsreise begeben. Dabei erkundeten sie die Architektur der Gemeinde Schwalmtal, identifizierten architektonisch gelungene und weniger gelungene Orte und tauchten in grundlegende Themen der Architektur ein: Maßstäbe, Raumzusammenhänge und Proportionen.


Ein besonders spannendes Thema war der Mensch als Maßstab für die sinnvolle Gestaltung von Räumen. Die Schülerinnen und Schüler vermassen dabei sowohl sich selbst als auch ihre Umgebung und gewannen so neue Perspektiven auf den gebauten Raum.
Mithilfe von Google Maps analysierten sie nicht nur ihre unmittelbare Umgebung, sondern auch persönliche Sehnsuchtsorte in der Ferne. Auf dieser Grundlage entwarfen sie individuelle Traumhäuser, die ihren eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen gerecht werden.
Mit skizzenhaften Zeichnungen und filigranen Modellen schufen die Schülerinnen und Schüler schließlich ganz persönliche Visionen – eine faszinierende Reise aus Stadterkundung, Raumerfahrungen und Fantasie.

(Annika Grell)