Aktuelles
Mein Traumhaus – Architektur im Kunstunterricht
In den vergangenen neun Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e des Gymnasiums St. Wolfhelm gemeinsam mit der Architektin Frau Steffes-Mies und ihrer Kunstlehrerin Annika Grell auf eine inspirierende Entdeckungsreise begeben. Dabei erkundeten sie die Architektur der Gemeinde Schwalmtal, identifizierten architektonisch gelungene und weniger gelungene Orte und tauchten in grundlegende Themen der Architektur ein: Maßstäbe, Raumzusammenhänge und Proportionen.



Ein besonders spannendes Thema war der Mensch als Maßstab für die sinnvolle Gestaltung von Räumen. Die Schülerinnen und Schüler vermassen dabei sowohl sich selbst als auch ihre Umgebung und gewannen so neue Perspektiven auf den gebauten Raum.
Mithilfe von Google Maps analysierten sie nicht nur ihre unmittelbare Umgebung, sondern auch persönliche Sehnsuchtsorte in der Ferne. Auf dieser Grundlage entwarfen sie individuelle Traumhäuser, die ihren eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen gerecht werden.
Mit skizzenhaften Zeichnungen und filigranen Modellen schufen die Schülerinnen und Schüler schließlich ganz persönliche Visionen – eine faszinierende Reise aus Stadterkundung, Raumerfahrungen und Fantasie.
(Annika Grell)
Auf den Spuren der Nürnberger Prozesse

Die Q1 Deutsch Leistungskurse verließen am 23.06.2026 im kulturellen Auftrag die aufgeheizten Hallen unserer Schule und trafen sich am Kino in Mönchengladbach. Auf den Spuren der deutschen Sprache in politisch-gesellschaftlichen Zusammenhängen bot sich der aktuelle Film „Nürnberg“ an. Die nach Kriegsende angeklagte Führungsriege der Nationalsozialisten wurde für ihre Kriegsverbrechen gerichtlich zur Verantwortung gezogen. Hierbei zeigte sich am Beispiel Hermann Görings, dem Stellvertreter Hitlers, auf welch subtile Art und Weise Sprache ein mächtiges Manipulationsinstrument werden kann. Insbesondere die kammerspielartige Inszenierung intensiver Gespräche mit dem Häftling Göring sowie erschreckende Bilder der Kriegs- und Nachkriegszeit wirkten lange nach und zeigten erneut, wie unverzichtbar die Erinnerungskultur für unsere heutige Zeit ist.
(Stefan Hellmonds, Mareike Frania)
The Tiger of the Seas und The Great Gatsby – zwei mitreißende Vorstellungen des White Horse Theatre




Am 15. Juni 2026 begrüßten wir das White Horse Theatre zu gleich zwei Vorstellungen. Das professionelle Tourneetheater trat mit einem erfahrenen, rein englischsprachigen Ensemble auf – alle Schauspielerinnen und Schauspieler sind Native Speakers.
Die erste Vorstellung richtete sich an die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen. „The Tiger of the Seas“ war ein lebhaftes Piratenstück mit viel Tempo, Humor und eindrucksvollen Figuren.
Auf der Suche nach einem neuen Crewmitglied gelang es dem furchterregenden Piraten Black Nick Sharmuck zunächst, den Hirtenjungen Robin als neues Crewmitglied zu entführen und für das Piratenleben zu begeistern. Wäre da nicht Jenny gewesen …
Die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer wurden aktiv ins Geschehen einbezogen und – zur großen Freude aller Beteiligten – zum Mitmachen animiert. Die Stimmung war ausgelassen: Lachen, Zurufe und begeisterte Reaktionen zeigten, wie viel Spaß die Schülerinnen und Schüler an dem Stück hatten. Dabei wurde ganz „nebenbei“ ausschließlich Englisch gesprochen.
Als Nächstes stand eine ganz andere, anspruchsvolle Produktion für die Oberstufe (EF und Q1) auf dem Programm: eine Neuinszenierung von F. Scott Fitzgeralds Klassiker „The Great Gatsby“.
Inhaltlich verwies die Darbietung immer wieder auf das ambivalente Wesen des American Dream: die Verheißung von Aufstieg, Freiheit und Selbstverwirklichung neben der Realität von sozialer Ungleichheit, moralischem Verfall und dem Scheitern individueller Hoffnungen. Gatsbys betrügerischer Aufstieg zum reichen Gastgeber, sein Schicksal, charakterisiert durch Einsamkeit und die unerfüllte Liebe zu Daisy, und schließlich die tödliche Tragödie offenbarten die Grenzen dieses Traums.
Die Englischkurse der Q1 hatten im Vorfeld Auszüge aus dem Originalroman gelesen und konnten dadurch Vergleiche zwischen Text und Bühne ziehen. Besonders interessant waren die unerwarteten Mehrfachbesetzungen und die Ergänzung einer neuen Erzählperspektive, die dem Stück durch Multiperspektivität neue Interpretationsmöglichkeiten verlieh und im Nachhinein viel Gesprächsstoff bot. Im Anschluss an die Vorstellung standen die vier Schauspielerinnen und Schauspieler für ein Q&A zur Verfügung. Dadurch ergab sich eine Diskussion zu aktuellen weltpolitischen Themen, die in den Englischkursen in den Nachbesprechungen vertieft wurde.
Ein Dank gilt dem Förderverein, der einen Teil der Kosten übernommen hat. Sandra Rieke
Regelung in den kommenden Tagen
Freitag, 26.06.2026:
- Sekundarstufe I (Jgst. 5 – 10):
Unterrichtsende nach der 4. Stunde, 11:15 Uhr;
bei Bedarf bis 15:00 Uhr Betreuung im Lupetto für die Jahrgangsstufen 5 und 6; - Sekundarstufe II (Jgst. EF / Q1):
regulärer Unterricht bis zur 4. Stunde; danach Distanzlernen (siehe Moodle)
Donnerstag, 25.06.2026:
- Sekundarstufe I (Jgst. 5 – 10):
Unterrichtsende nach der 4. Stunde, 11:15 Uhr;
bei Bedarf bis 15:00 Uhr Betreuung im Lupetto für die Jahrgangsstufen 5 und 6; - Sekundarstufe II (Jgst. EF / Q1):
regulärer Unterricht bis zur 4. Stunde; danach Distanzlernen (siehe Moodle)
Das Mittagessen ist für die gesamte Woche abbestellt worden.





