Aktuelles
Debating-AG nimmt am MUNLR teil






Am Samstag, dem 14. März 2026, hat eine Delegation von 11 Schülern des Debating Clubs an der Simulationskonferenz Model United Nations Lower Rhine im Schloss Neersen teilgenommen.
Dort haben sich ca. 120 Schüler versammelt um zum Thema “Outer Space – Opportunities and Challenges” auf Englisch zu debattieren.
Ein sehr wichtiges und interessantes Thema, wie auch der Gastsprecher Maximilian Betmann in seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie betonte. Er arbeitet für das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und berät die deutsche Regierung bei der UN in Weltraumfragen.
Voller Stolz können wir ebenfalls berichten, dass das Event u.a. geleitet und organisiert wurde von einer unserer Schülerinnen, Finja Königs (Q1). Im November begann ihre Arbeit, und durch ihr Engagement wurde die Durchführung dieser Konferenz erst möglich.
Die Schüler*innen setzten sich in verschiedenen Komitees mit dem oben genannten Thema auseinander. Die Leitung des Komitees für wirtschaftliche Fragen übernahmen Tom Schöpgens und Jan Tervooren (beide EF), während Angelina Optenplatz (Q1) das Sicherheitskomitee leitete.
Auch die anderen Schüler zeigten sich in Topform und Ceren Yildiz (Q1) gewann in ihrem Komitee den Best Speaker Award.
Alles und allem war es ein sehr ereignisreicher und erfolgreicher Tag für alle Beteiligten. Die Konferenz verdeutlichte, wie wichtig es ist, globale Herausforderungen gemeinsam und verantwortungsvoll zu gestalten. Dies steht ganz im Sinne der Worte von Finja Königs: “Space gives us a rare opportunity to do better from the very beginning.”
Übrigens sucht der Debating Club auch immer Nachwuchs. Wer Lust und Zeit hat, kann gerne Freitags in der 7. Stunde in Raum 104 vorbeischauen. Wir freuen uns auf neue Gesichter! 🙂
Fast 36.000€ bei Spendenlauf
Am Dienstag war es soweit: Die Spendengelder aus dem Sponsorenlauf 2025 in Höhe von jeweils 4500 Euro wurden an den Verein Löwenkinder in Viersen und an die Jugendhilfe Schloss Dillborn symbolisch übergeben. Im Dezember war eine Delegation unserer Schule nach Essen gefahren und hatte 3000 Euro für das WDR Weihnachtswunder überreicht.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen fleißigen Spendensammlern und bei so vielen großzügigen Spendern, die zu einem sensationellen Ergebnis von fast 36000 Euro beigetragen haben!! Die Spenden gehen neben den genannten karitativen Zwecken an die SV und den Förderverein und werden damit unmittelbar unserer Schule zugute kommen.
Matisse am St. Wolfhelm
Im Rahmen der Bildungskunstwochen lernten die Kinder der Klasse 5c den Künstler Henri Matisse und seine Werke kennen. Anschließend fertigten sie
Kunstwerke in der Stilrichtung des Meisters an, die im eigenen Online-Museum mit echtem Museumsshop verewigt wurden.
Eine tolle, kreative Aktion!


(Stefanie Aust)
Theaterbesuch der Q1 in Köln

Am 25.2.26 sind die Grundkurse der Q1 von Frau Holtkamp, Herrn Altschaffel sowie Herrn Koch als Exkursion nach Köln gefahren, um sich ein Theaterstück zum Drama „Der zerbrochne Krug“ nach Heinrich von Kleist anzusehen. Nach einer frühen Anreise mit Bus oder Auto trafen wir uns alle um 8:15 Uhr am Mönchengladbacher Hauptbahnhof. Nach einer kurzen Besprechung ging es für uns schon in den Zug. Nach einer etwa 45‑minütigen Fahrt zum Kölner Hauptbahnhof und einem kurzen Fußmarsch waren wir auch schon im Horizont Theater in Köln angekommen.
Das Stück begann damit, dass die Schauspieler Kommentare zur Gerichtsverhandlung abgaben, als ob sie in der heutigen Zeit stattfinden würde. Danach folgte die Handlung größtenteils der chronologischen Reihenfolge des Dramas. Zwar blieb die Geschichte weitgehend erhalten, jedoch wurde besonders die Sprache teilweise angepasst. Viele Sätze waren noch in älterer Sprache formuliert, insgesamt wurde das Stück aber verständlicher dargestellt.
Was sich ebenfalls von der Dramenvorlage unterschied, war, dass das Stück im Theater nur von vier Schauspielern gespielt wurde. Einige von ihnen übernahmen dabei zwei oder sogar mehrere Rollen. So spielte zum Beispiel die Person, die Licht darstellte, auch die Rolle des Ruprecht. Auch die Schauspielerin von Eve übernahm zusätzlich eine weibliche Version der Figur Walter.
Außerdem wurde das Stück für die Bühnenfassung deutlich gekürzt und an einigen Stellen anders gestaltet. Einige Szenen wurden verändert oder neu interpretiert. In einer besonders eindringlichen Szene wurde während der Gerichtsverhandlung angedeutet, wie Adam seine Macht gegenüber Eve missbraucht. Diese Inszenierung wirkte auf viele Zuschauer sehr drastisch und sorgte für eine beklemmende Atmosphäre im Theater.
Auch das Ende der Aufführung unterschied sich von der ursprünglichen Vorlage. Adam wird in dieser Inszenierung früher entlarvt und flieht. Gleichzeitig wird am Ende angedeutet, dass er später vor einem höheren Gericht sogar freigesprochen wird. Dadurch erhält die Geschichte eine zusätzliche, eher kritische Perspektive auf Macht und Rechtsprechung.
Nach dem Stück durften wir uns frei in Köln aufhalten. Als wir einige Schüler fragten, wie sie das Theaterstück fanden, sagten viele, dass es ihnen sehr gut gefallen habe. Am Freitag darauf haben wir uns im Unterricht noch einmal darüber unterhalten und besprochen, wie wir das Stück persönlich wahrgenommen haben und welche Unterschiede uns im Vergleich zum Original aufgefallen sind.
Marlon Brauwers und John Optenplatz





