Am Abend des 10. Juli besuchten die Klassen 8a und 8b des Gymnasiums St. Wolfhelm gemeinsam das Jugendtheaterstück „Farm der Tiere“, nach dem berühmten Roman von George Orwell. Begleitet wurden wir von Frau Burkhardt, die den Theaterbesuch organisiert hatte, sowie von Frau Riemel und Frau Standke.
Die Aufführung in der Shedhalle Krefeld war modern gestaltet und sehr eindrucksvoll. In dem Stück geht es um Tiere, die sich gegen ihren Bauern auflehnen, weil sie von einem Leben in Freiheit und Gleichheit träumen. Doch schon bald zeigt sich, dass Macht auch auf der Farm alles verändern kann. Dadurch regt das Theaterstück zum Nachdenken über Themen wie Gerechtigkeit, Freiheit und den verantwortungsvollen Umgang mit Macht an.
Besonders die schauspielerische Leistung und die besondere Atmosphäre haben den Abend zu einem tollen Erlebnis gemacht. Es war spannend zu sehen, wie der bekannte Roman auf der Bühne umgesetzt wurde.
Insgesamt war es ein gelungener Theaterabend mit vielen schönen Eindrücken, an den wir uns sicher noch lange erinnern werden. Passend dazu bleibt vor allem ein Satz aus dem Stück im Gedächtnis:
„Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere.“
Auch in diesem Jahr wurde der inzwischen traditionelle Poetry-Slam der 8. Klassen am letzten Schultag vor den Ferien in der Aula ausgetragen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe verfassten im Vorfeld zum diesjährigen Thema „Wer bin ich eigentlich?“ ihre Texte und wählten im Klassenverband je zwei Sieger*innen, die die Klasse auf der Bühne repräsentieren durften, aus.
Das sensible Thema ermöglichte einen lyrisch ausgeschmückten Einblick in die tiefste Gedankenwelt der Teilnehmer*innen und sorgte im Publikum für Gänsehaut und Staunen. Eine Entscheidung fiel der Jury aufgrund der sprachlichen Vielfalt sowie der überragenden Vorträge nicht leicht. Am Ende konnte der schulkritische Text von Emily Giebeln (8d), der von ihrem Klassenkameraden Leo Winterhalder eindrucksvoll vorgetragen wurde, den 3. Platz belegen. Die Silbermedaille kann sich Lina Friedrich (8b) umhängen. Gewonnen hat den Poetry-Slam des Jahres 2026 Franziska Brouwers (8b), die sich in ihrem Text mit den Themen Freundschaft, Familie und Selbstfindung auseinandersetzt. Herzlichen Glückwunsch!
Danke an alle Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz und ihren Mut, ihre teils sehr tiefgründigen und selbstreflexiven Texte auf der großen Bühne vorzustellen. Ein besonderer Dank ist zudem an Elisabeth Bongartz, Maja Slomka und Kiara Retzlaff gerichtet, die als Siegerinnen des letzten Poetry-Slams gemeinsam mit Frau Frania die Jury bildeten. Ebenfalls möchten wir uns bei Herrn Thißen für eine herausragende und unterhaltsame Moderation und bei der Technik-AG bedanken, ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Unsere EF hat gestern an verschiedenen Stellen ihre sozialen Fähigkeiten unter Beweis gestellt: auf den Brüggener und Amerner Friedhöfen, im Altenheim Waldniel, bei der Feuerwehr (was anscheinend aufregender war als vermutet…) und auf dem höchsten Turm Waldniels. Von der Gruppe aus Brüggen gibt es einen Eindruck des Tages von Jan Zimmermanns
Unser Tag begann mit einer kurzen Rundführung. Unsere Tätigkeiten heute waren 12 Vogelhäuser zu bauen und einen gigantischen Haufen Rindenmulch in verschiedenen Flächen zu verteilen. Hierfür wurden wir in 2 Teams geteilt, „Die Justin Biebers“ (Team Vogelhaus; Leni, Sophie T und Johanna) und „Die Waldrinder“ (Team Rindenmulch; Jan S, Sophie K und meine Wenigkeit), die Namen haben wir selber ausgesucht, sehr kreativ nicht wahr? Das Shaufeln, Transportieren und Verteilen des Rindenmulchs ist relativ reibungslos verlaufen, war jedoch sehr anstrengend. Glücklicherweise konnte ich trotzdem unseren Arbeitsfortschritt durch meine heroischen Fähigkeiten und Willenskraft garantieren. Die Moral ist nach der Pause etwas gekippt, da uns dann klar wurde, dass wir den gesamten enormen, massiven, gigantischen Berg Rindenmulch, vollständig verteilen mussten. Doch auch dieses Hindernis ließ sich leicht überwinden dank meiner überragenden Schubkarren-Fahr-Fähigkeiten und der Bewunderung meiner Teamkameraden. Die „Justin Biebers“ hatten am Anfang einige Startprobleme durch diverse „Konflikte“ und „Missverständnisse“ unter den Teamkameraden, der akuten Hammer-Not (es gab nur 2 Hämmer; später 3) und der unfassbar schwer zu verstehenden Bedienungsanleitung, was die Arbeitsgeschwindigkeit der „Justin Biebers“ erheblich beeinträchtigte. Jedoch als nach der Pause mein Teamkamerad und langjähriger treuer Kumpane mich und die „Waldrinder“ betrogen hat, um Vogelhäuser bei den „Justin Biebers“ zu bauen, ist deren Arbeitsgeschwindigkeit um ein vielfaches angestiegen und sie vollendeten ihre 12 Konstruktionen ca. zur gleichen Zeit als der überaus massive Berg aus Rindenmulch endlich von meiner heroischen Vielheit bezwungen wurde. Wir haben leider vergessen vor Arbeitsbeginn ein Bild zu machen deshalb hoffen wir, dass ihnen ein Endbild und diese detaillierte Wiedergabe unseres Arbeitstages genügt.
Nach regelmäßiger Teilnahme an der DELF-AG absolvierten die Schülerinnen die schriftliche Prüfung an unserer Schule und die mündliche Prüfung am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Düsseldorf für die Stufen A 2 und B 1.
Die Schülerinnen mussten mit Muttersprachlern kommunizieren und sich über Themen wie Praktikum, Reiseplanung mit der Austauschpartnerin, über AGs in der Schule und über Mediennutzung von Jugendlichen unterhalten.
Die Sprachzertifikate(Diplôme d’études en langue française) sind international anerkannt und unbegrenzt gültig.
Sie werden vom französischen Bildungsministerium ausgestellt und decken
die Niveaus A1 bis B2 des Europäischen Referenzrahmens ab. Geprüft werden die Kompetenzen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen.
Freitagabend, 23.30 Uhr – der Bus wartete am ZOB in Düsseldorf und auch schon einige Schülerinnen und Schüler des Kurses (Ceren, Amelie, Celine, Ylvi, Emma, Jonas, Viktoria und Sahana). Doch für einen Teil der Gruppe (Hannah, Lilly, Louis, Frau Peukert mit Mann und Tochter) begann das Abenteuer bereits auf der Anreise zum Bus: Zugausfälle, Baustellen und behördliche Einsätze auf der Strecke machten die pünktliche Ankunft zur Zitterpartie. Am Ende saßen aber alle an Bord und nach Zwischenstopps in Köln und Aachen rollte der Bus endgültig Richtung Paris.
Paris begrüßte uns im Morgengrauen mit strahlendem Sonnenschein. Um 7.30 Uhr erreichten wir die Porte Dauphine. Frisch (oder auch nicht ganz so frisch) starteten wir direkt zu Fuß Richtung Arc de Triomphe – inklusive einer legendären Überquerung des berühmten Kreisverkehrs, die dem ein oder anderen Herzklopfen bescherte. Gestärkt haben wir uns anschließend im Café Belloy – einige mussten lange auf die Getränke warten, der Kellner versicherte, dass es an diesem Morgen sehr voll gewesen sei – und dann ging es weiter zum Trocadéro, wo der Eiffelturm in seiner ganzen Pracht auf uns wartete – natürlich der perfekte Moment für unvergessliche Fotos und eine gute Übung sich nichts von vielen Straßenverkäufern andrehen zu lassen 😀.
Dann ging es zurück zum Bus, der uns ins Hotel fuhr. Nach einer kurzen Verschnaufpause erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt in Kleingruppen. Auf dem Programm: der Louvre, die Sacré-Cœur & Montmartre, eine Bootsfahrt auf der Seine mit den Bateaux Mouches und vieles mehr.
Während die einen in den wohlverdienten Schlaf fielen, erkundeten andere das Pariser Nachtleben und sahen das Achtelfinale der französischen Nationalmannschaft in authentischer Umgebung. Vive la France!
Nach einer – nennen wir es mal „kompakten“ – Nacht gab es Frühstück im Hotel, bevor ein Teil der Gruppe noch einen Ausflug nach Versailles unternahm. Die weitläufigen Gärten des Schlosses (das Eintrittsgeld von 16 Euro sparten wir uns) und der lokale Wochenmarkt mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten sorgten für einen schönen Abschluss.
Um 13:00 Uhr trat die Gruppe die Heimreise an und erreichte Deutschland am Abend.
Im Rahmen des Projekttages der Mathematik wurde am 8. April der Känguru-Wettbewerb durchgeführt. Insgesamt nahmen 276 Schülerinnen und Schüler teil und stellten sich den vielfältigen mathematischen Knobelaufgaben – ein erfreulich großes Teilnehmerfeld.
Ein besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr dem Förderverein, der durch seine Unterstützung die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 ermöglicht hat.
Über herausragende Ergebnisse durften sich in diesem Jahr zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen: Noah Heisterkamp (5d) erzielte eine hervorragende Punktzahl und wurde dafür mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Einen 2. Preis erhielten Jannis Peters (5d), Misa Offermanns (6e) sowie Lea Perlick (7d). Mit einem 3. Preis wurden Charlotte Gumpert (5c), Eliah Baumgarten (6c), Phil Illner (6c), Bela Frenzer (6d), Bela Kötzner (6e), Moritz Bovie (7d), Sofia El Koubai (7d), Leni Klümpen (7d) und Ben Stefes (7d) ausgezeichnet. Das Känguru-Sprung-T-Shirt für die längste Serie richtig gelöster Aufgaben ging in diesem Jahr an Misa Offermanns (6e), die sich damit zusätzlich zu ihrem 2. Preis über eine weitere besondere Auszeichnung freuen durfte.
Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren tollen Erfolgen!
am 14. Juni verstarb unser langjähriger Kollege Johannes Michalski. Er hat an unserer Schule von 1976 bis 2011 die Fächer Mathematik und Sport unterrichtet. Als Mitglied der erweiterten Schulleitung gestaltete er u.a. zuverlässig den Stunden- sowie Vertretungsplan. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst blieb er seiner Schule, dem Gymnasium St. Wolfhelm verbunden. So leitete er die Schulschach-AG und begleitete unsere Schülerinnen und Schüler auf der Schneesportfahrt. Für seinen vielfältigen, jahrzehntelangen Einsatz behalten wir ihn in dankbarer Erinnerung.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.
Für das Kollegium des Gymnasiums St. Wolfhelm
Dirk Bongartz und Dirk Göbels
Am Montag, dem 29. Juni fand erstmalig ein Improvisationsworkshop mit dem Jazztrio Knud aus Essen statt. Insgesamt 68 musikinteressierte Schüler*innen nahmen in drei Workshops teil und erhielten dabei spannende Einblicke in die Welt der musikalischen Improvisation. Gemeinsam mit den Profimusikern konnten sie erste Improvisationstechniken ausprobieren und die Grundlagen des freien Musizierens kennenlernen.
Ein besonderes Highlight bildete das abendliche Konzert: Drei mutige Schüler*innen aus dem Musikkurs der EF improvisierten spontan gemeinsam mit Knud auf der Bühne. Piet Schaub (Gitarre), Matthias Bongartz (Bass) und Lotta Heinrichs (E-Geige) begeisterten das Publikum mit ihrem musikalischen Einsatz.
Der Workshop ermöglichte den Schüler*innen, kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben, musikalische Kommunikation zu erleben und ihre improvisatorischen Kompetenzen praxisnah weiterzuentwickeln.
Am vergangenen Montag gab es bei uns etwas zu feiern: 5 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!
Gemeinsam mit der Schülervertretung, unserem Bürgermeister, der Regionalkoordination und unserem Schulleiter blickten wir auf fünf Jahre zurück, in denen wir gezeigt haben, dass Schule weit mehr ist als Unterricht. In ihren Beiträgen wurde deutlich: Demokratie, Respekt und ein offenes Miteinander entstehen nicht von allein – sie leben von Menschen, die sich einbringen, mitdenken und Haltung zeigen.
Für die passende Stimmung sorgte unsere Schulband „Reckless“, die das Jubiläum mit ihren musikalischen Beiträgen begleitete.
Anschließend konnten die Gäste bei einer Ausstellung entdecken, was in den vergangenen Jahren an unserer Schule alles auf die Beine gestellt wurde. Präsentiert wurden Projekte wie der „Engel der Kulturen“, das Internationale Frühstück, Arbeiten und eine Buchausstellung zum Thema Rassismus, die Facharbeiten der Q1 sowie verschiedenste Projekte über „Jüdisches Leben in Waldniel“. Die Vielfalt der Beiträge zeigte eindrucksvoll, wie engagiert sich unsere Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen.
Das Jubiläum war deshalb nicht nur ein Anlass, auf Erreichtes zurückzublicken, sondern auch, den Blick nach vorne zu richten. Denn „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist weit mehr als eine Auszeichnung: Es ist eine Haltung, die unseren Schulalltag prägt, und ein Auftrag, dem wir uns jeden Tag neu stellen. Mit Offenheit, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung wollen wir auch in Zukunft dazu beitragen, dass unsere Schule ein Ort bleibt, an dem Vielfalt gelebt und Courage sichtbar wird.