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Schullaufbahn am Gymnasium St. Wolfhelm


Powerpointpräsentation Schulprofil (Stand: Januar 2012)

Erprobungsstufe


Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6. Diese bilden eine pädagogische Einheit, eine Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6 findet nicht statt.

Für die Mädchen und Jungen, die von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule wechseln, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Dieser Neuanfang ist mit viel positiver Spannung und Vorfreude verbunden.

Da unsere Schule nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Platz menschlicher Begegnung und sozialen Miteinanders sein soll, bieten wir den Kindern Hilfen, mit dem Neuen und Ungewohnten zurechtzukommen.

Mit einer Reihe von Angeboten stellen wir, LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen am Gymnasium St. Wolfhelm, uns auf unsere "Jüngsten" ein und bemühen uns, ihnen das Einleben in die neue Schule möglichst leicht zu machen. So hoffen wir, dass sie sich schon bald bei uns zu Hause fühlen.

Tag der offenen Tür

Führungen durch das Haus, Schnupperunterricht, Beispiele aus dem Schulleben, Beratungen durch Schulleitung und Kollegium

Klassenzusammensetzung

Zusammensetzung der Klassen nach Grundschulklassen oder nach individuellem Wunsch mit etwa 28 Kindern, Übernahme des Amtes der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers durch erprobungsstufenerfahrene Kollegen und Kolleginnen

Begrüßungsnachmittag

Gegenseitiges Kennenlernen der neuen Klasse und der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers schon vor den Sommerferien

Projekte

Ökumenische und konfessionsgebundene Gottesdienste, Lesewettbewerbe, Theateraufführungen in englischer und französischer Sprache, Karnevals- und Weihnachtsfeier, Sport- und Spielfeste mit Schülerehrungen für besondere Verdienste und Leistungen, Gewalt- und Suchtprophylaxe unter Einbeziehung und Mithilfe der regionalen aufsuchenden Jugendarbeit, Gesundheits- und Verkehrserziehung, zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben.

Lernen lernen

Regelmäßiges Methodentraining in Klasse 5 und 6. Zusätzlich Förderstunden beim jeweiligen Klassenlehrer/in. Leseförderung durch Einsatz von mobilen Bücherkoffern

Freiarbeit

Um Methoden und Fähigkeiten, die ein Kind in der Grundschule erworben hat, fortzuführen, haben auch wir freie Arbeitsformen eingeführt, insbesondere zur Förderung von Kompetenzen in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Individuelle Betreuung und (Schullaufbahn-) Beratung, regelmäßig stattfindende Erprobungsstufenkonferenzen; Treffen und regelmäßiger Gedankenaustausch mit den ehemaligen Grundschullehrerinnen der Kinder. Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer ist am Anfang die wichtigste Bezugsperson. In der Regel wechselt die Klassenleitung in den ersten drei Jahren nicht. Wöchentlich steht in der Klasse 5 eine Orientierungsstunde zur Verfügung, in der sich die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer intensiv den Kindern widmen kann, ohne dass Unterrichtszeit verloren geht. Sie / Er ist Ansprechpartner, wenn schulische oder unterrichtliche Probleme auftreten. Er ist aber auch gegebenenfalls eine mögliche Bezugsperson bei persönlichen Schwierigkeiten der SchülerInnen. Treten besondere Probleme auf, so stehen der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer der Erprobungsstufenkoordinator, die Schulleitung und ein Vertreter der aufsuchenden Jugendarbeit beratend zur Seite.

Mittelstufe

Die Jahrgänge 7 bis 9 bilden die Mittelstufe und bedeuten in der Regel eine Zeit des Umbruchs. Gerade während dieser Zeit begleiten und fördern Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule den Ich-Findungsprozess der ihnen anvertrauten jungen Menschen dadurch, dass sie auf der Basis genauer Beobachtungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Freiräume schaffen, die der Einzelne braucht, um sich zu entfalten, ihm dabei aber auch Hilfen anbieten, die im Einzelfall durchaus auch das Aufzeigen und Einhalten von Grenzen beinhalten.

Zur Erprobung von fachlichen Schwerpunkten können unsere Schülerinnen und Schüler

  • im Wahlpflichtunterricht ab Klasse 8 zwischen Französisch als dritter Fremdsprache und den Kombinationen
  • Informatik/Mathematik/Physik oder Chemie/Physik/Biologie aus dem Lernbereich Mathematik-Naturwissenschaften oder Erdkunde/Geschichte aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Lernbereich wählen.

Gymnasiale Oberstufe


Die gymnasiale Oberstufe gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase und in eine zweijährige Qualifikationsphase. Im Gymnasium umfasst sie die Jahrgangsstufen 10 bis 12. OberstufenschülerInnen setzen ihre Laufbahn in der letztgültigen Fassung der "Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe" fort. Ziel ist der Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife.

Bereits in der Einführungsphase werden die "Weichen gestellt". Es ist uns ein Anliegen, dass diese "Weichen", den Interessen / Neigungen und dem Leistungsvermögen der Schülerinnen folgend, richtig "gestellt" und spätere Korrekturen nur noch im geringen Maße erforderlich werden.

In der Qualifikationsphase bieten wir eine Fülle von Fächern, je nach Schülerwahl verschieden, als Grund- und Leistungskurse an.

Die aktuelle bildungspolitische Diskussion spiegelt die Bedeutung naturwissenschaftlicher Bildung wider. Andererseits ist die Kenntnis von Fremdsprachen für die berufliche Zukunft der Jugendlichen besonders wichtig. Daher sieht die Ausbildungs- und Prüfungsordnung einen Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen oder im sprachlichen Bereich vor. Das geschieht durch die Belegung einer zweiten Fremdsprache oder einer zweiten Naturwissenschaft bzw. des Faches Informatik bis zum Ende der Jahrgangsstufe 12.

SchülerInnen, die eine längere Zeit im Rahmen eines genehmigten Schüleraustauschs im Ausland verbringen möchten, werden von der Schule beraten und unterstützt.

Den SchülerInnen einer Jahrgangsstufe steht jeweils ein(e) Beratungslehrer(-in) bzw. Tutor(in) zur Seite, der sie bis zum Abitur als direkter Ansprechpartner begleitet. Für die Laufbahnberatung ist der Oberstufenkoordinator zuständig.

Weitere, unser Unterrichtsangebot ergänzende Maßnahmen

  • zahlreiche Arbeitsgemeinschaften: u. a. Chor, Orchester, Bläserkreis, Theater, Jugend forscht, Tanzen usw.
  • Schüleraustausch (regelmäßig) mit England, Frankreich und Italien, (in größeren zeitlichen Abständen) mit Finnland
  • Klassen- und Studienfahrten in Jahrgangsstufe 6, 10 und 13.
  • Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben. Besonders hervorzuheben sind unsere alljährlichen Erfolge bei "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren", aber auch bei Sprachwettbewerben und den Olympiaden zu Mathematik und den Naturwissenschaften sowie im Fach Sport werden immer wieder jahrgangsstufenübergreifend beachtliche Erfolge verzeichnet.
  • Berufsorientierung durch eine Berufsberatungswoche in Jahrgangsstufe 9 und 12 sowie durch ein 14-tägiges Betriebspraktikum in Jahrgangsstufe 11; Besuche von Hochschulen und bei der Berufsberatung, internationale Berufspraktika (England)
  • Ein finanzkräftiger Förderverein unterstützt die Schule in vielerlei Hinsicht.
  • Ausgebildete Streitschlichter und ein Vertreter der aufsuchenden Jugendarbeit bieten regelmäßig Sprechstunden und Beratung an. Das dazugehörige Konzept wurde mit der Lehrerkonferenz abgestimmt.